Namenlos

Menschen mit geistiger Behinderung verstehen

Niedecken, Dietmut

In der Auseinandersetzung mit Menschen mit geistiger Behinderung spielen massive Gegenübertragungen und Projektionen eine wesentliche Rolle. Sie sind Teil diverser institutioneller Faktoren mit Auswirkungen auf das Erleben von Menschen mit geistiger Behinderung. Vor psychoanalytischem Hintergrund entwickelt Dietmut Niedecken eine Theorie der »Institution Geistigbehindertsein« und eröffnet zugleich praxisorientierte Wege der Bewusstwerdung und Überwindung von Widerständen und Abwehrmechanismen.

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In der Auseinandersetzung mit Menschen mit geistiger Behinderung spielen massive Gegenübertragungen und Projektionen eine wesentliche Rolle. Sie sind Teil diverser institutioneller Faktoren mit Auswirkungen auf das Erleben von Menschen mit geistiger Behinderung. Jenseits des »organischen Faktors« bilden so Diagnosestellung, die frühe Umwelt sowie Behandlungs- und Fördermethoden einen sozial und kulturell geprägten Rahmen, der das Handeln der sozialpsychologisch oder psychotherapeutisch Tätigen auf vielfältige Art und Weise prägt und geistige Behinderung mitkonstituiert.

Vor psychoanalytischem Hintergrund entwickelt Dietmut Niedecken eine Theorie der »Institution Geistigbehindertsein« und eröffnet zugleich praxisorientierte Wege der Bewusstwerdung und Überwindung von Widerständen und Abwehrmechanismen.

978-3-8379-3334-5

Technische Daten

Verlag
Psychosozial-Verlag
Erscheinungsdatum
Juli 2024
Seitenzahl
251

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