"Was ich begehre, ist bei mir"

Narziss und Narzissmus

Fischer, Jeannette

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Das Wort »Narzissmus« ist in aller Munde. Der gängige Diskurs geht von der Pathologie eines Einzelnen aus, dessen unheilvolle, destruktive Eigenschaften wir in Beziehungen zu spüren bekommen, seien sie persönlicher oder allgemeiner Art. Um diese Blickweise zu erhärten, greifen viele zu geläufigen alltagspsychologischen »Diagnosen«. Das erlaubt es ihnen, sich selber als schuldlos in einer solchen Beziehung verwickelt zu sehen. Die Autorin, Zürcher Psychoanalytikerin, verweigert sich in ihrer praxiserfahrenen Arbeit der Spaltung in narzisstisch und nicht narzisstisch, in schuldig und unschuldig, bös und gut. Sie fächert die Ovidsche Erzählung auf und fragt: Warum hat Narziss nur noch sich selbst als Gegenüber? Warum kommt ihm die Welt abhanden? Braucht diese Welt wiederum den Narzissten? Das Buch beleuchtet nicht nur die persönlichen narzisstischen Beziehungsmuster, sondern auch deren Ausdrucksformen in der Gesellschaft und im politisch-wirtschaftlichen Handeln.

Jeannette Fischer, geboren 1954, praktizierte 30 Jahre lang als Freudsche Psychoanalytikerin in Zürich. Sie beschäftigt sich intensiv mit Fragen von Gewalt, Macht und Ohnmacht, kuratierte hierzu Ausstellungen und drehte zwei Dokumentarfilme.

978-3-465-04629-5

Technische Daten

Verlag
Klostermann, Vittorio
Erscheinungsdatum
15.08.2023
Auflage
1. Auflage
Seiten
150

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